Umdenken ist angesagt ...

Interessante Zeiten -

lebhafte Zeiten - ernste Zeiten ... 

 

                     

Eine neue visionre ffnung ermglicht Ihnen Einblicke in ungeahnte Dimensionen des Seins und der spirituellen Entwicklung, zu denen Sie besonders dann Zugang finden, wenn Sie eine meditative Haltung einnehmen und Ihr Gespr auf die feinen Zwischentone einstellen.

Die Richtung der Expansion kehrt sich jetzt um und wendet sich nach innen, um dort die Matrizen fr Ihre optimale Entfaltung aus dem Pool Ihres Unbewuten ins Bewutsein zu heben. Lauschen Sie also nach innen, um Ihre bisher verborgenen Bilderspeicher zu ffnen, denn die beste Version Ihrer selbst liegt dort abrufbereit. Erst wenn Sie mit der tiefsten Schicht Ihrer selbst in Kontakt gekommen sind, knnen Sie wirklich beurteilen, in welche Richtung Sie gehen wollen.

Die Befreiung von den Einschrnkungen alter berzeugungen luft jetzt auf einer sehr subtilen, inneren Wahrnehmungsebene ab. Bei diesem Proze brauchen Sie gleichzeitig ein sensibles, meditatives Gespr und przises, nchternes Unterscheidungsvermgen, damit Sie die Ansatzpunkte fr Vernderungen mitbekommen, statt in einem illusionren spirituellen Rausch hngenzubleiben. Die Umsetzung Ihrer neuen Einsichten und Visionen in konkrete Handlungsablufe und Projekte erfordert Sorgfalt und Achtsamkeit und die Bereitschaft, auch die kleinen, weniger spektakulren Dinge zu tun.

Ihre gestalterische Kraft wird sich in diesem Monat am fruchtbarsten zeigen, wenn Sie Ihrer Intuition folgen und sehr sensibel vorgehen. Dinge lassen sich jetzt nicht im Hauruckverfahren erreichen. Vielleicht fhlen Sie sich sogar zuweilen hilflos und schwach, weil Sie sich nicht wie gewohnt durchsetzen knnen. Doch jetzt geht es gerade darum, nicht mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern zu lauschen, was das Ganze will, wie Sie Ihren persnlichen Willen in die Gesamtentwicklung einfgen knnen, damit Sie Ihre spezifische Nische finden. Je sanfter und durchlssiger Sie in Ihrer Grundhaltung sind, desto mehr zeigen sich die Ereignisse als Fgung und Geschenk fr Ihre Entwicklung. Vielleicht sehen Sie dies in manchen, subjektiv als unangenehm empfundenen Situationen nicht sofort, doch je vertrauensvoller Sie sich Ihrer inneren Fhrung hingeben, desto deutlicher wird diese Ebene.

Verbinden Sie sich mit einer Liebe, die ber das Persnliche hinausgeht und alles umfat. Seien Sie dabei jedoch hellwach, damit Sie nicht in einer slichen Heile-Welt-Idylle versinken und sie als Vorwand benutzen, sich vor konkret anstehenden Aufgaben und Auseinandersetzungen zu drcken.

In diesem Monat werden Ihre Gedanken und Kontakte sehr vielseitig sein, Ihnen unverhoffte, pltzliche Einsichten bescheren und Tren zu neuen Denkrumen ffnen sich. Neue Zusammenhnge tun sich auf und erweitern Ihr Bewutsein von der Welt, in der Sie leben.

Lassen Sie sich also berraschen, nehmen Sie ein Bad in der Flut Ihrer Ideen und Bilder, lassen Sie sich umsplen, um nicht nur intellektuell, sondern auch gefhlsmig zu erfassen, was die grte Stimmigkeit fr Sie hat. ffnen Sie alle Ihre Sinne und warten Sie das Feuerwerk ab, bevor Sie sich auf eine Sichtweise festlegen, denn nur so bekommen Sie Zugang zu der komplexen Vernetztheit der einzelnen Informationen und Fakten.

Verantwortlichkeit, Verbindlichkeit und Respekt sind indiesem Monat gefragt, damit Sie klare, ebenbrtige Verhltnisse in Ihren Beziehungen schaffen knnen.

I)ie weibliche Seite, sowohl bei Frauen als auch bei Mnnern, verlangt nach Wrdigung, und zwar als die Kunst, eine Situation schn und harmonisch zu gestalten, in einer Partnerschaft Fairness und Verstndnis walten zu lassen und um der Liebe willen einlenken zu knnen.

Die Fhigkeit, Frieden zu stiften, rangiert in diesem Monat hher als (aggressive) Durchsetzung. Der mnnliche Part in diesem Beziehungsspiel hat eher die Aufgabe, sanft, einfhlsam und hilfsbereit vorzugehen und sich anpassungsbereit zu zeigen, was auf Frauen und Mnner gleichermaen zutrifft. Also kein Geschlechterkampf, sondern konstruktives, partnerschaftliches Miteinander!


ber die feinstofflichen Dinge

Der geistige Weg und die Verbindung von Geist und Form

Der Mensch lebt zu allen Etappen des Lebens in allen Epochen des menschlichen Lebens in einer Welt der Erscheinungen. Vielfltige Eindrcke strmen auf ihn ein; schon immer war das so. Die weitaus meisten Menschen begngen sich tglich damit, die Form und die Existenz dieser Eindrcke und Fremdbilder zur Kenntnis zu nehmen und sie als neue Bilder in die lngst vorhandenen Erinnerungsbilder des Privat- und Berufslebens einzugliedern bzw. sie einfach einzureihen.

Der ueren  Welt gelingt es nur allzu leicht, den gestressten Menschen mit dem blendenden  Glanz der Werbefotos und/oder durch anscheinend drngende Anforderungen vollstndig gefangen zu nehmen, so da er wegen der scheinbaren Flle ihm aufgedrngter  Notwendigkeiten an der Oberflche bleibt und die Welt der Fremdbilder als einziges Faktum hinnimmt. Im tglichen Wust der Fremdbilder geht das Bewutsein verloren, da jede Form, die wir ohne weiter nachzudenken als vordergrndige Realitt hinnehmen, etwas Zweitrangiges ist. Und wenn wir die Dinge noch so konkret annehmen und daher auch zwangslufig hinnehmen, so  lt sich mit offenen Augen auf keinen Fall leugnen, da Geist und Form untrennbar miteinander verbunden sind. Jedes dynamische Bestreben eines geistigen Inhaltes lt sich in den gestalterischen Formen wiedererkennen und man kann bei bewuter berlegung  auf den geistigen Inhalt bzw. auf die Absichten der Urheber  zu schlieen.

Will der bewute Mensch beispielsweise in seinem Umfeld etwas gestalten, dann mu er zunchst eine eigene Idee oder einen in ihm selbst gewachsenen Plan haben, den er anschlieend in Konkretes umsetzen kann.

Das gilt fr alle stofflichen Manifestationen, aber auch fr das Verhalten des Menschen an sich, das im Laufe der Zeit formal erstarrt ist und wenig Leben in sich birgt. Viele Menschen geben nur das an Auerungen von sich, was das gesellschaftliche Miteinander (gesteuert durch Fremdbilder wie Werbebilder oder manipulierte Fernsehwelt), erwartet.

Die gesellschaftliche Konvention wird meist gedankenlos gelebt. Unser „Wie gehts?“ hat doch heute schon sehr viel vom oberflchlichen „How do you do?“ oder „Howdy ...“ der Angelsachsen. Man stellt die Frage und geht weiter.

Diegroe Gefahr scheint mir in der stumpfen Gedankenlosigkeit zu liegen, mit der der Mensch geneigt ist sein Leben einfach hinzunehmen. Alle menschlichen Handlungen aber haben einen verborgenen Sinn. Dem Menschen wurde ein Bewutsein mitgegeben, zu erspren, da sein Wissen um sein Ego in ihm selbst verborgen liegt und das in ihm unbewut und versteckt und verschttet ein Wissen schlummert von einer  bergeordneten Lebensart, welche mit dem Erdendasein keineswegs zu Ende sein wird. Im Menschen ruht auch die durch den Alltag verschttet Mglichkeit, durch gedankliche Bewutwerdungsprozesse Arbeit an sich selbst zu leisten und durch bewu߭te Handlungen ber die Zeit des irdischen Lebens hinaus zu wirken. Dieses Wissen und Gewissen mahnt den Menschen oft, die in jeder Hinsicht wertvolle Lebenszeit nicht einfach gedankenlos verstreichen zu lassen.

Ganz klar drngt sich mit dem Wissen um das Wirken ber die Grenzen des irdischen Daseins hinaus, die Frage nach dem „Wie?“ auf.

Unsere Alltagswelt scheint von uns zu fordern, alles zu erklren und zu beweisen. Wir stellen uns wohl oft die Frage, ob unsere Handlungen und Bemhungen auf dem Lebensweg berhaupt ,,etwas bringen“, ob sie einen messbaren Erfolg und damit hier und jetzt einen Nutzen fr den Menschen schaffen knnen. Hierin liegt das Problem der leider modern gewordenen Lethargie: Wir haben die Bereitschaft verloren etwas zu tun, was keinen sofort wahrnehmbaren Erfolg hat. Unsere Handlungen sind damit nicht mehr wertfrei, denn sie wollen etwas erzielen. ,,Was bringt der Weg der Bewutwerdung?“, ist eine solche Frage,  in die sich der resignierende Mensch verrannt hat. Viele versuchen diese Frage zu beantworten, indem sie den Themenbereich „Arbeit an sich selbst“ auf eine Ebene des „Wellness“ heben. Viele, die den Bcherschrank meiden und mit der TV-Fernbedienung leben, definieren das Thema der Sinnfindung so, als wre der Weg eine Art Fitness- oder Aktionsprogramm im Geiste, eine Ergnzung zur Krperertchtigung wie tgliches Jogging, Aerobic oder das Trainings-Studio.

Allerdings: Das ist ein groer Gedankenfehler.

Der Lebensweg kann den Menschen mit einer inneren Welt in Verbindung zu bringen, die auch mit dem zunehmenden Alter an Bedeutsamkeit gewinnt. Daraus mag sich innere Zufriedenheit einstellen, die aus der Ausgewogenheit entsteht, wenn man einem bisher stark veruerlichten Leben ein geistiges entgegensetzt. Dies ist lediglich eine Nebenerscheinung, aber nicht das Ziel der Arbeit am rauhen Stein, der Arbeit an sich selbst. Es ist auch nicht in Ordnung, wenn man isolierte Elemente aus Systemen des Weges dazu benutzt, um in der Welt erfolgreicher zu sein. Diese sind dazu geschaffen um auf der Ebene des Krpers Ordnung herzustellen, damit man sich ungestrt geistigen Praktiken widmen kann. Geschieht dies nicht aus der Absicht sie fr den Weg zu verwenden, sondern nur um weiterhin unverndert am Weltenrad zu drehen, dann kehren sich die bungen wie ein Bumerang um und fhren den Menschen mit der Zeit in die Ehrlichkeit hinein, indem sie ihre Wirksamkeit verlieren oder gar das Gegenteil bewirken.

Aufdem geistigen Weg gilt ein unerbittliches Gesetz: solange man mit den Bemhungen, die man auf dem Weg investiert, konkrete Ergebnisse erzielen will, gelangt man keinen Schritt vorwrts - da das Handeln nicht absichtslos ist. Viele Menschen fallen an bestimmten Stationen ihres Weges in Lethargie, weil sie keine Ergebnisse sehen und verdammen sich damit selber zur Unttigkeit. Sie laufen in die Falle ihrer eigenen Bedingungen, weil sie Absichten haben. Jede Form der Stagnation wre in dem Moment gelst, wenn der Mensch den Mut aufbringen wrde sein ,,Schnell - hei - fettig - Fast-food- Syndrom“ endlich zur Seite zu schieben, um abseits des Geschwindigkeits-Gedankens davon unbeeindruckt das geistige Leben zu ergrnden.

Der Intellekt vermag ein inneres Wachsen gar nicht zu erfassen.

Das beste analoge Beispiel findet man im Krper selbst: Wir vollfhren mit Leichtigkeit die kompliziertesten Bewegungen, wir gehen, schreiben, tanzen, springen und fragen uns keineswegs, wie diese Bewegungen zustande kommen. Wir wollen es einfach - und es geht. Natrlich wissen wir vom anatomischen Krperbau, da sich unsere Bewegungen aus Verkrzungen und Dehnungen von Muskeln und Sehnen ergeben, aber niemand (auer einem Bodybuilder) kme auf die Idee, wenn er etwas aufheben mchte zu denken:.,,Jetzt mu ich erst einmal meine Armmuskel konzentrieren, weil ich den Unterarm heben mchte, - wollten wir unsere Muskeln auf diese Weise kommandieren, brchten wir nicht einmal die einfachsten Bewegungen zustande. Also ist das wertfreie Bemhen gleichzusetzen mit den krperlichen Funktionen. So wird eine verndernde Dynamik entstehen, wenn man das Bewutsein alleine auf sein Bemhen lenkt. Der Geist bewegt die Form, denn er ist das erste Prinzip und damit steht er in der Gesetzmigkeit ber der krperlichen Welt. Der Mensch braucht nur wertfrei zu handeln und es wird eine Bewegung entstehen, die ihn weiter tragen wird. Je weniger er nach dem ,,Wie“ und „Was“ fragt, desto rascher wird er vorankommen.

Das Erforschen unseres inneren Lebens verlangt eine gleichgeartete Wertfreiheit, wie sie auch in der Atmung des Menschen zu finden ist. Niemand fragt, ob es sinnvoll ist, ein- oder auszuatmen. Man atmet, weil es lebensnotwendig ist und so bindet der Atem den Menschen an das Lebensrad an. Sinnsuche entspricht genauso jenem Prinzip des Atems, denn sie bindet den Menschen an das innere Leben an. Geschieht dies genauso wertfrei wie die Atmung, so erlangt der Mensch eine vergleichbare innere Lebendigkeit.

Es gibt Beispiele, durch die man analog die Wirkung des Geistes auf die Form vergleichen kann, welche Vernderungen sie durch den Geist zeigt, wie das Innen und das Auen in einer direkten Wechselbeziehung stehen. Beispielsweise ist die gesamte Formung des Menschen, die Gestaltung seines Krpers, die Zge seines Gesichtes, Ausdruck seines geistigen Inhaltes. Von innen heraus formt der Geist den Krper.

Paare, die ber viele Jahrzehnte zusammen sind, werden sich im Laufe der Zeit immer hnlicher, fast wie Geschwister. Sie nhern sich in ihrer Geistigkeit immer nher an, die dann auch in ueren Formen ihren Ausdruck findet. Es berhrt eigenartig, da Besitzer von Hunden unverkennbar die Zge ihrer Lieblinge aufweisen.

Die unerklrliche Sympathie oder Antipathie, die wir oft beim ersten Anblick eines Menschen empfinden, ist darauf zurckzufhren, da man mit etwas anderem in Kontakt tritt, als nur mit der ueren Form.

Oft mu man Menschen jahrelang studieren, um zu erkennen, da der erste Eindruck der richtige war.

Das subtil Wahrgenommene und die sich dadurch einstellenden Gefhle entstanden aus dem Kontakt mit dem Inhalt, der von der Form verborgen war. Gebten Augen gengt ein einziger Blick, um den geistigen Inhalt eines anderen zu erkennen. Allerdings darf dieser Blick nicht vom erwgenden Intellekt, sondern von der gesamten symbolischen Ausdrucksform des Menschen ausgehen.

Stoffliche Formen, die geistige Inhalte ausdrcken, knnen sich aber auch als Tuschung erweisen. So wie es unter den Menschen Tuscher gibt, die vehement Signale erzeugen, die nicht stimmen, gibt es sie auch unter den ueren Formen. Meist sind es Ahnungen, die in uns leisen Zweifel aufkommen lassen und die uns dazu auffordern, hinter die Form zu blicken. Deshalb ist es ja gerade sinnvoll, die Achtsamkeit, d. h.  den Blick fr das Dahinterliegende zu schrfen, sich eben nicht mit den ersten oberflchlichen Eindrcken zufriedenzugeben.

Es mag bei bestimmten Menschen uerlich alles ,,in Ordnung“ scheinen, aber tief im Inneren fhlt man, da da etwas nicht stimmt, und man empfindet Mitrauen, das einen warnt auf der Hut zu sein. Man sprt dann, da fr den Anderen unfehlbar der Moment kommen mu, wo er seine Wahrheit verrt und die Maske fallen lt. Und jeder, der sich das Bewutsein zu eigen gemacht hat, da es der Geist ist, der sich den Krper und die Formen baut, und dem es zur beinahe unwillkrlichen Gewohnheit wurde, bei jeder sich darbietenden Gelegenheit die Probe auf das Exempel zu machen, der wird keine Sekunde im Zweifel sein, da er an eine knstlich angelegte hohle Form geraten ist. Ein Schotterhaufen kann das Aussehen eines Berges haben, aber wenn man ein Fundament auf ihn legen wollte, wird er auseinandersinken.

Das Leben gibt den Menschen in allen seinen Formen eine unendliche Flle von Anhaltspunkten und Hilfen. Freilich lassen wir die meisten ungentzt vorbergehen, weil wir sie nicht erkennen, aber es wre verfehlt, das Leben fr die eigene Blindheit verantwortlich zu machen. Wir schreien ,,Mehr Licht!“ und wissen nicht, da es nur die Binden vor unseren Augen sind, die uns am Sehen hindern. Aber wenn die erste Morgendmmerung vor uns aufschimmert, dann ist unsere Richtung gegeben, wir ahnen, wo sich unser Ziel verbirgt und alle unsere Krfte streben dorthin. Wir sollten jede Minute und jede Stunde mit ganzer Intensitt wahrnehmen, das uere durchdringen und in ihm eine lebendige Sprache entdecken. Wir brauchen nur einen bewuten Umgang mit den Formen zu pflegen, das uere nicht als das Alleinige anzusehen sondern es vom Wesen her zu erforschen. Auf diese Weise werden wir die tglichen Beschftigungen zu einem Erleben steigern, welches eine groe Intensitt in sich birgt.

Ich wnsche Ihnen ein intensives Erleben der sich in den nchsten Wochen darstellenden Frhlingsfarben!

Freude, Liebe, Licht und Kraft 

wnscht Bernd Schiele 

                       

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